Arbeitszeugnis Muster Soldat (Bundeswehr)


männlich     weiblich

Auf der Grundlage von 25.000 Zeugnis-Analysen:
Die gelb markierten Aspekte sind in Arbeitszeugnissen für den Beruf Soldat (Bundeswehr) besonders wichtig

Arbeitszeugnis


Herr Michael Schmidt, geboren am 1. Februar 1980, trat am 01.01.2000 zunächst als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr ein und entschied sich frühzeitig für die Laufbahn als Offizier.

Herr Schmidt absolvierte die Ausbildung zum Offizier des Heeres, in der vor allem Themen der modernen Menschenführung, Ausbildungsorganisation, Planung und Materialbewirtschaftung sowie Methodik und Didaktik vermittelt wurden. Parallel hierzu studierte er von September 2002 bis April 2006 Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in Hamburg.

Nach Beendigung der Ausbildung war Herr Schmidt zunächst für 30 Monate als Führer eines Zuges in der Panzerpioniertruppe einer selbständigen Ausbildungskompanie tätig. Dabei trug er die Personalverantwortung für 40 Soldaten und die Materialverantwortung für 8 Transportpanzer Fuchs sowie diverse Fahrzeuge und Material. Die Planung und Durchführung der Ausbildung in den Einsatzgrundsätzen der Panzerpioniertruppe sowie die Führung der ihm unterstellten Soldaten gehörte zur Hauptaufgabe in dieser Position.

Technisches Verständnis, Verständnis für Menschen, fachliches Können und pädagogisches Geschick sowie Durchsetzungsvermögen sind die wesentlichen Anforderungen an diese Position. In der Abwesenheit des Kompaniechefs als Leiter der Dienststelle vertrat Herr Schmidt diesen, verbunden mit der Personalverantwortung für die ca. 200 Soldaten der Dienststelle.

Während dieses Zeitraumes nahm er 2008 an dem Auslandseinsatz der Bundeswehr im Kosovo als Zugführer teil. Wesentliche Qualifikation dieses Dienstpostens war das Beherrschen von Fremdsprachen, Planung und Organisationsgeschick, Einsatz in der zivil-militärischen Zusammenarbeit bei der Räumung von Munition bzw. Aufbau der zivilen Infrastruktur und das Führen seiner unterstellten Soldaten im Einsatzbetrieb.

Ab dem 01. Januar 2009 wurde er als Offizier im Landeskommando Bayern im Bereich der Planung, Ausbildung und Organisation sowie als Leiter des Lagezentrums im Landeskommando Bayern eingesetzt.

Zu seinem Aufgabenbereich gehörte die verantwortliche Planung, Vorbereitung und Überwachung der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Angehörigen der Dienststelle nach den Vorgaben des Abteilungsleiters sowie der geltenden Vorschriften, Erlasse und Richtlinien. Dazu zählten gleichermaßen die Auswertung und Umsetzung von Weisungen der vorgesetzten Dienststelle und die Koordination der Zusammenarbeit innerhalb der Abteilung.

Darüber hinaus wirkte Herr Schmidt bei der Gestaltung der zivil-militärischen Zusammenarbeit mit, hier zum Beispiel bei dem Anlegen von simulationsgestützten Übungen mit Kreisen und kreisfreien Städten bzw. bei Rahmenübungen. Außerdem war er als Leiter des Lagezentrums bei Großschadensereignissen innerhalb von Bayern verantwortlich dafür, Anträge auf Unterstützung durch die Bundeswehr im Inland hinsichtlich der Planung von Personal und Material auszuwerten, zu beurteilen. Ferner war er maßgeblich verantwortlich für die Erstellung von Lagevorträgen zur Unterrichtung. Er nahm des Weiteren in Teilbereichen die Aufgaben des Abteilungsleiters im täglichen Dienstbetrieb bei dessen Abwesenheit wahr und trug dabei die Personalverantwortung für 40 Soldaten.

Herr Schmidt zeigte großen Fleiß und Eifer. Planungs- und Organisationsgeschick, profunde Vorschriftenkenntnisse, eine schnelle Auffassungsgabe sowie ein hohes Maß an Flexibilität sind für eine erfolgreiche Erfüllung dieser vielfältigen Aufgaben vom besonderer Bedeutung.

Herr Schmidt verfügt über ein gutes Fachwissen und nutzte jede Gelegenheit, um sich in externen Weiterbildungsveranstaltungen fortzubilden. Ein Einsatz von Herrn Schmidt wäre dadurch auch in anderen Stabsbereichen umfassend und souverän möglich gewesen. Seine Arbeitsweise zeichnete sich durch eine hohe Zielstrebigkeit, Sorgfalt und Selbstständigkeit aus. Arbeitsmenge und Arbeitstempo lagen stets weit über unseren Erwartungen. ____ Die Führung von Untergebenen stellt in seinem Verantwortungsbereich hohe Anforderungen an den Dienstvorgesetzten. Er ist mit Disziplinarfragen aufgrund seines Durchsetzungsvermögens gut zurechtgekommen. Herr Schmidt hat seine Aufgaben stets ordnungsgemäß und zeitgerecht erledigt, so dass wir mit ihm voll zufrieden waren.

Er erwarb sich gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Soldaten durch sein Auftreten und die Erfüllung seiner dienstlichen Pflichten eine hohe Akzeptanz. Auch gegenüber Externen, wie z.B. zivilen Behörden und Organisationen, war sein Verhalten einwandfrei. Er praktizierte moderne Menschenführung, übte und akzeptierte sachliche Kritik und verhielt sich als verlässlicher Kamerad immer loyal und korrekt.

Herr Schmidt verlässt die Bundeswehr nach Ablauf seiner Verpflichtungszeit von 13 Jahren auf eigenen Wunsch. Wir bedauern seine Entscheidung sehr, da wir mit ihm einen geachteten Offizier verlieren. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.

München, 31.01.2013



Richard Stolz

Hinweis!: Das Beispiel-Zeugnis enthält und erläutert die typischen Auffälligkeiten und Mängel von Arbeitszeugnissen im genannten Berufsbild. Bitte verwenden Sie die Formulierungen nicht für ein eigenes Zeugnis und beachten die jeweils eingeblendeten Kritikpunkte.

Arbeitszeugnis


Frau Maria Schmidt, geboren am 1. Februar 1980, trat am 01.01.2000 zunächst als Wehrpflichtigere in die Bundeswehr ein und entschied sich frühzeitig für die Laufbahn als Offizierin.

Frau Schmidt absolvierte die Ausbildung zur Offizierin des Heeres, in der vor allem Themen der modernen Menschenführung, Ausbildungsorganisation, Planung und Materialbewirtschaftung sowie Methodik und Didaktik vermittelt wurden. Parallel hierzu studierte sie von September 2002 bis April 2006 Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in Hamburg.

Nach Beendigung der Ausbildung war Frau Schmidt zunächst für 30 Monate als Führerin eines Zuges in der Panzerpioniertruppe einer selbständigen Ausbildungskompanie tätig. Dabei trug sie die Personalverantwortung für 40 Soldaten und die Materialverantwortung für 8 Transportpanzer Fuchs sowie diverse Fahrzeuge und Material. Die Planung und Durchführung der Ausbildung in den Einsatzgrundsätzen der Panzerpioniertruppe sowie die Führung der ihr unterstellten Soldaten gehörte zur Hauptaufgabe in dieser Position.

Technisches Verständnis, Verständnis für Menschen, fachliches Können und pädagogisches Geschick sowie Durchsetzungsvermögen sind die wesentlichen Anforderungen an diese Position. In der Abwesenheit des Kompaniechefs als Leiter der Dienststelle vertrat Frau Schmidt diesen, verbunden mit der Personalverantwortung für die ca. 200 Soldaten der Dienststelle.

Während dieses Zeitraumes nahm sie 2008 an dem Auslandseinsatz der Bundeswehr im Kosovo als Zugführerin teil. Wesentliche Qualifikation dieses Dienstpostens war das Beherrschen von Fremdsprachen, Planung und Organisationsgeschick, Einsatz in der zivil-militärischen Zusammenarbeit bei der Räumung von Munition bzw. Aufbau der zivilen Infrastruktur und das Führen ihrer unterstellten Soldaten im Einsatzbetrieb.

Ab dem 01. Januar 2009 wurde sie als Offizierin im Landeskommando Bayern im Bereich der Planung, Ausbildung und Organisation sowie als Leiterin des Lagezentrums im Landeskommando Bayern eingesetzt.

Zu ihrem Aufgabenbereich gehörte die verantwortliche Planung, Vorbereitung und Überwachung der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Angehörigen der Dienststelle nach den Vorgaben des Abteilungsleiters sowie der geltenden Vorschriften, Erlasse und Richtlinien. Dazu zählten gleichermaßen die Auswertung und Umsetzung von Weisungen der vorgesetzten Dienststelle und die Koordination der Zusammenarbeit innerhalb der Abteilung.

Darüber hinaus wirkte Frau Schmidt bei der Gestaltung der zivil-militärischen Zusammenarbeit mit, hier zum Beispiel bei dem Anlegen von simulationsgestützten Übungen mit Kreisen und kreisfreien Städten bzw. bei Rahmenübungen. Außerdem war sie als Leiterin des Lagezentrums bei Großschadensereignissen innerhalb von Bayern verantwortlich dafür, Anträge auf Unterstützung durch die Bundeswehr im Inland hinsichtlich der Planung von Personal und Material auszuwerten, zu beurteilen. Ferner war sie maßgeblich verantwortlich für die Erstellung von Lagevorträgen zur Unterrichtung. Sie nahm des Weiteren in Teilbereichen die Aufgaben der Abteilungsleiterin im täglichen Dienstbetrieb bei dessen Abwesenheit wahr und trug dabei die Personalverantwortung für 40 Soldaten.

Frau Schmidt zeigte großen Fleiß und Eifer. Planungs- und Organisationsgeschick, profunde Vorschriftenkenntnisse, eine schnelle Auffassungsgabe sowie ein hohes Maß an Flexibilität sind für eine erfolgreiche Erfüllung dieser vielfältigen Aufgaben von besonderer Bedeutung.

Frau Schmidt verfügt über ein gutes Fachwissen und nutzte jede Gelegenheit, um sich in externen Weiterbildungsveranstaltungen fortzubilden. Ein Einsatz von Frau Schmidt wäre dadurch auch in anderen Stabsbereichen umfassend und souverän möglich gewesen. Ihre Arbeitsweise zeichnete sich durch eine hohe Zielstrebigkeit, Sorgfalt und Selbstständigkeit aus. Arbeitsmenge und Arbeitstempo lagen stets weit über unseren Erwartungen. ____ Die Führung von Untergebenen stellt in ihrem Verantwortungsbereich hohe Anforderungen an den Dienstvorgesetzten. Sie ist mit Disziplinarfragen aufgrund ihres Durchsetzungsvermögens gut zurechtgekommen. Frau Schmidt hat ihre Aufgaben stets ordnungsgemäß und zeitgerecht erledigt, so dass wir mit ihr voll zufrieden waren.

Sie erwarb sich gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Soldaten durch ihr Auftreten und die Erfüllung ihrer dienstlichen Pflichten eine hohe Akzeptanz. Auch gegenüber Externen, wie z.B. zivilen Behörden und Organisationen, war ihr Verhalten einwandfrei. Sie praktizierte moderne Menschenführung, übte und akzeptierte sachliche Kritik und verhielt sich als verlässliche Kameradin immer loyal und korrekt.

Frau Schmidt verlässt die Bundeswehr nach Ablauf ihrer Verpflichtungszeit von 13 Jahren auf eigenen Wunsch. Wir bedauern ihre Entscheidung sehr, da wir mit ihr eine geachtete Offizierin verlieren. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute.

München, 31.01.2013



Richard Stolz

Hinweis: Das Beispiel-Zeugnis enthält und erläutert die typischen Auffälligkeiten und Mängel von Arbeitszeugnissen im genannten Berufsbild. Bitte verwenden Sie die Formulierungen nicht für ein eigenes Zeugnis und beachten die jeweils eingeblendeten Kritikpunkte.

 
 
Informationen und Dienstleistungen

Durchschnittliche Notenverteilung in deutschen Arbeitszeugnissen

Note 1
33.2%
Note 1,5
8.8%
Note 2
35.1%
Note 2,5
1.8%
Note 3
15.8%
Note 3,5
1.8%
Note 4
3.3%
Note 4,5
0.0%
Note 5
0.2%

Quelle: Studie - Notenvergabe in qualifizierten Arbeitszeugnissen

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