Die ersten Schritte zur professionellen Bewerbung

Realistisch handelt es sich bei einer Bewerbung um „werben“. Und plötzlich sind Sie mit einer Reihe von Fragen konfrontiert, die sich zum ersten Mal stellen. Das fängt an mit einem Rückblick auf die bisherige Leistung. Was ist Ihnen gut gelungen? Was weniger gut? Was hat Spaß gemacht? Und was würden Sie ein nächstes Mal vermeiden?

Abhängig von dieser Selbstreflexion finden Sie heraus, auf welche Stellen Sie sich gern bewerben würden. Alternativ können Sie sich natürlich pro-aktiv bei Unternehmen mit einer Initiativbewerbung melden. Mehr zu den Chancen, den verdeckten Arbeitsmarkt zu erschließen, finden Sie hier.

Das Wissen um die eigene Positionierung ist ein guter Anfang. Es stellt sich aber gleich die nächste Frage. Wie können Sie Ihr Wissen und Können adäquat transportieren? Einfacher gesagt: Sie wissen, dass Sie für eine Stelle geeignet sind. Aber wie können Sie dieses nun herüber bringen?

Zumindest sollten Sie folgende Fakten berücksichtigen:

  1. Ihr Gegenüber nimmt sich wenig Zeit für Ihre Bewerbung.
  2. Wenn Sie einfach und klar formulieren, sind Sie im Vorteil.
  3. Nicht nur der Inhalt der Bewerbung spielt eine Rolle, sondern auch die Aufmachung.

Erstens: Dem Arbeitgeber bleiben bei der Erstdurchsicht der Unterlagen oft weniger als zwei Minuten. In dieser Zeit sollten Sie also den gewünschten Eindruck hinterlassen. Dieser kann nicht aus den lobenden Worten vom siebten Zeugnis in den eingescannten Unterlagen auf Seite 37 entstehen.

Zweitens: Machen Sie es dem Personalleiter nicht unnötig schwierig. Bieten Sie kurze Sätze mit wesentlichen Inhalten. Reden Sie nicht darüber „was“ Sie gemacht haben. Sondern auch „wie“ Sie Ihre Aufgaben erledigten. Welche Ergebnisse haben Sie erzielt? Nennen Sie die Leistungen welche anerkannt wurden und listen Sie Ihre Resultate auf, die Sie erreicht haben. Schließlich: Warum sollte ein Arbeitgeber sich für Sie und nicht für einen Mitbewerber entscheiden, der möglicherweise einen vergleichbaren Werdegang vorweist?

Drittens: Es ist meistens nicht der Personalleiter, der über die Einladung zum Vorstellungsgespräch entscheidet. Vielmehr handelt es sich dabei um die Fachabteilung. Diese ist spezialisiert auf Labor-Arbeiten, auf den Motorenbau oder auf den strategischen Einkauf. Das Auswählen von neuen Mitarbeitern gehört nicht zu ihren Kernkompetenzen. Deshalb rücken häufig Aspekte in den Vordergrund, die mit der eigentlichen Qualifikation für die Bewerbung wenig zu tun haben. Das Bewerbungsbild wird zu einem wichtigen Sympathiefaktor. Der Aufbau und die Optik vom Anschreiben sind bedeutend. Wenn die Schriftart zwar kreativ, jedoch kaum leserlich ist, die Schriftgröße kleiner als 10 und die Leerzeilen fehlen, kann der Inhalt noch so gut sein, er wird nicht gelesen.

Sehen Sie hier die häufigsten Fehler in Bewerbungsanschreiben.

Nach zwei Minuten haben Sie mit Ihrer Bewerbung einen Eindruck hinterlassen. Im besten Fall haben Sie Aufmerksamkeit hervorgerufen – durchaus zunächst mit einer ansprechenden Optik und einem guten Bewerbungsbild. Durch die überzeugende Auflistung Ihrer Erfolge wecken Sie Interesse. Der Arbeitgeber bemerkt den Wunsch, Sie kennen zu lernen. Und die gewünschte Aktion erfolgt: Sie werden eingeladen.

Eine gute Aufmachung und ein nettes Bild katapultieren Sie nicht automatisch in den neuen Job. Sie sollten es dem Arbeitgeber aber auch nicht unnötig schwierig machen. Wenn er den Kern Ihrer Bewerbung wie eine Nadel im Heuhaufen suchen muss, werden Sie nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Bieten Sie einen wertvollen Inhalt und „verpacken“ Sie diesen attraktiv!

Lassen Sie jetzt Ihre Bewerbungsunterlagen überprüfen.

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Vincent G.A. Zeylmans van Emmichoven

Marchlewskistr. 33
10243 Berlin
Fon 030/42028524
Fax 030/42028526
Email: zeylmans at arbeitszeugnis.de

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